Let’s match!
Na hoppla! Apple ist wieder mal mit Überraschungen unterwegs. Kurz vor Weihnachten startet in Europa und einigen anderen Regionen der Erde iTunes Match.
Das ist quasi iTunes in der Wolke. Meine ganze Musiksammlung wird gescannt und alle Albeninfos werden zu Apple hochgeladen. Sollte sich zu einem Titel ein Pendant im iTunes Store finden, dann wird in Zukunft die Store-Version gespielt: in bester Qualität und auf jedem meiner Gerätchen. Das «matchen» dauert dabei ein paar Minuten, da ich ja nicht meine ganzen Gigabytes in die Cloud hochlade, sondern nur die zugehörige Metainformation.
Eine clevere Sache und aus Amerika, wo der Dienst schon vor einigen Wochen an den Start ging, hört man nur Gutes. Nun denn, probieren wir’s aus. Let’s match!
Update: Stunden später! Das iTunes-matchen hat mein Netzwerk ganz schön an den Anschlag gebracht. Tipp für alle Matcher: Zuerst einen Computer zur Hauptbibliothek erklären, dort tüchtig aufräumen, iTunes Match anschmeissen und dann nochmals tüchtig aufräumen. Allenfalls Titel aus dem Store neu herunterladen (kann man ja jetzt ganz einfach und gäbig) oder Alben hinzukaufen (Album vervollständigen – auch eine ganz praktische, wenn auch nicht ganz billige Funktion). Sobald auf dem Computer alles stimmt und alles mit der Cloud gematcht ist, können weitere Geräte eingebunden werden. Auf iOS-Geräten wird die Musikbibliothek komplett gelöscht, also unbedingt vorher nochmals syncen und Songs in die Hauptbibliothek aufnehmen. Erst dann iTunes Match auf iPad und iPhone einschalten. Auf Computern werden die Bibis zusammengelegt. Auf AppleTV ist eh nix gespeichert, also gibt’s da eh kein Problem. Ja, und dann muss man der ganzen Magie einfach etwas Zeit geben. Es dauert, bis alles synchronisiert ist. Wenn dann aber alles mal im Takt läuft, werden Änderungen sofort übernommen. Was speziell schön ist: Wiedergabelisten und Metainformationen werden mit iTunes Match synchronisiert. Definitiv ein Vorteil, das war bisher in iTunes schlichtweg unmöglich.
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