Zwischenstopp

Bei Reisen wie diesen ist es ja normalerweise nicht die Frage, ob, sondern wann es passiert. Bei mir ging es am Freitag los. Der Morgen nach der letzten Nacht in der Caldera war schon etwas shaky. Aber gut, der Tag versprach ja recht entspannt zu werden.

Für die Rückfahrt nach São Filipe hatten wir mit den Franzosen zusammen ein Sammeltaxi gebucht, das uns nicht auf dem direkten Weg ins Städtchen bringen sollte. Vielmehr wollten wir zusammen auf der Ringstrasse rund um die Insel fahren. Dreiviertelkreis statt Viertelschnitz. Gesagt, getan. Die Reise fing gut an. Etwas rumplig halt und die Temperaturen im Auto stiegen.

Und damit offensichtlich auch die Temperaturen in meinem Körper. Die Mittagspause verbrachte ich schon dösend auf der Sitzbank. Die letzte Stunde des Trips bekam ich dann gar nicht mehr mit.
Irgenwann waren wir wieder im Hotel und von da an waren 24 Stunden komatöses Liegen angesagt. Fieber, Durchfall, Schlafen.

Frau ging es zu diesem Zeitpunkt noch gut und es gelang ihr sogar, am nächsten Morgen die eigentlich geplanten Weiterflüge zu stornieren. Dazwischen kümmerte sie sich um mich, wofür ich ihr unendlich dankbar bin, denn ich war wirklich völlig ausser Gefecht. Am Samstagnachmittag besserte sich bei mir die Lage, dafür ging es bei ihr los. Nicht wirklich Fieber, aber auch bei ihr Durchfall und totale Erschöpfung.

So gab es jetzt übers Wochenende halt eine Pause. Wir liegen in unserem klimatisierten Hotelzimmer und schwächeln ein wenig vor uns hin. Helga, die Hotelperle kümmert sich um uns und wir sind hier im Colonial Guesthouse sehr gut aufgehoben. Morgen sind wir wieder auf dem Damm und dann gehts halt direkt weiter nach São Vicente. São Nicolau mussten wir buchstäblich spülen.

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