Appenzell – Alicudi

Eben noch im Klassenlager im Appenzell und schon der totale Umgebungswechsel. Nach dem Tiefschlaf nach dem Lager hiess es gleich nochmal (um)packen und dann ging es am Sonntagmorgen los in unsere wohlverdienten Ferien nach Alicudi. Zug zum Flughafen, Einchecken, GA abgeben, frischer Orangensaft an der Bar, Passkontrolle, Einsteigen, Schlafen, Aussteigen, Gepäckband, raus aus dem Flughafen und schon steht man im sonnigen, warmen Palermo an der erstbesten Bar und schlürft seinen ersten echten Espresso. Wunderbar.
Die Taxifahrt an den Hafen von Palermo war rasant und überteuert, dafür bekamen wir Sightseeing mit Kommentaren vom Feinsten. Was wir alles über die Mafia erfahren haben… Am Hafen steht schon die klimatisierte Tragflächenbootfähre, also Faserpelz wieder an. Die Flugzeugmotoren röhren auf, ich falle nochmals in Tiefschlaf und zwei Stunden später legen wir in Alicudi an.

Es ist alles noch wie vor zwei Jahren. Man hat sogar das Gefühl, es seien die gleichen Esel, die einem röhrend erwarten. Auch unseren bevorzugten Lebensmittelladen gibt es noch, Carlo, der freundliche Besitzer erinnert sich an uns und zückt schon mal zwei grosse Kartons, denn wir machen jetzt Wocheneinkauf. Ein Esel ist auch schnell organisiert und setzt sich unsere kleine Karawane eine Stunde später bereits in Bewegung. Die über Tausend Treppenstufen sind wesentliche schneller und leichter zurückgelegt, wenn ein Esel die schweren Rucksäcke trägt und so stehen wir bald schon auf unserer heissgeliebten Veranda und atmen das erste Mal richtig durch. Noch bleibt ein wenig Zeit vor dem Eindunkeln, also bringen wir das Haus etwas in Schwung, richten unsere Küche ein und kochen uns eine einfache Pasta. Danach legen wir die Matratzen auf die Veranda und schlafen unter einem fantastischen Sternenhimmel ein. Das fängt schon mal gut an!

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