Buchkritik

Zurück aus den USA bleibt mir noch ein wenig Ferienerinnerung, denn am Dienstag konnte ich am Flughafen in Seattle gleich noch den neu erschienenen Dan Brown-Thriller „Lost Symbol“ ergattern. Ich dachte mir, das wäre doch einen prima Lektüre für den Heimflug.

Tatsächlich komme ich im Buch gut voran. Ich muss allerdings leider sagen, dass es für mich schleierhaft ist, warum Dan Brown nach Da Vinci-Code fast 5 Jahre für diese Buch gebraucht hat. Das Buch ist ein typischer DB-Plot. Wenn man seine Bücher gelesen hat, kennt man sich schon ab Seite 10 ziemlich gut aus. Natürlich gibt es dann noch 600 Seiten Rätselraten und Geheimnisselösen, aber so wirklich packend ist das alles nicht. Schlimmer noch: DB hält an seinem Schreibeschema fest und kopiert extrem auffällig seine eigenen Bücher. Die Story ist ein Mix aus dem Da Vinci-Code und dem Vorgänger „Illuminati“. Robert Landom ist wieder Hauptakteur, an seiner Seite kämpft wieder eine Frau (dieses Mal wenigstens ohne amouröse Absichten). Der Bösewicht ist Illuminati-ähnlich gezeichnet (ich ahne übrigens jetzt schon auf Seite 123, um wen es sich handelt, aber da lass ich mich mal noch nicht auf Spekulationen aus), die ganze Rätselraterei wird ausgelöst durch ein mehr oder weniger schröckliches Ereignis (wie in beiden Vorgängern). Dazu gibt es noch ein wenig CIA und Sicherheitsbeamte und schliesslich geht es dieses Mal nicht um die Illuminati oder den Opus Dei, sondern um die Freimaurer.

Nicht wirklich originell also und ehrlich gesagt, ich kämpfe ein wenig…

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