London, Baby!

So it begins. Wir starten mit unserer Sommerreise in London. Der eigentliche Plan war: wir fliegen nach London, bleiben ein paar Tage und hoppen dann direkt über den Teich. Aber…

Der Flugplan bzw. die Unlust, uns lange mit ebendiesem zu beschäftigen führte nun dazu, dass wir zuerst ein paar Tage in London verbringen, dann für eine Nacht zurück in die Schweiz fliegen und dann von Zürich über Madrid nach Bogota reisen. Naja, dem ökologischen Fussabdruck tuts nicht gut, aber der ist mit dem einen Langstreckenflug eh schon im Eimer.

Also, geniessen wir London. Wir haben uns in einem AirBnb in Hampstead eingemietet, einem schnuckeligen Quartier im nördlichen London. Eine gute Wahl, sind wir doch mit der Northern-Line innerhalb von ein paar Minuten schnell an jedem wichtigen Ort im Zentrum. Die erste Nach verlief etwas holprig, wie das halt bei den ersten Nächten an einem fremden Ort manchmal ist. So starteten wir denn unseren ersten Tag eher mit einem Mittag- statt Morgenessen.

Doch wo um Himmels Willen soll man in einer so grossen Stadt wie London nun beginnen? Wir versuchen, uns eine Übersicht zu verschaffen und ein Gefühl für Distanzen zu entwickeln. Erste Frage: wie komme ich am schnellsten von A nach B? In London gibts dazu die Metro. Die ist in London schnell und trotz grossem Streckenangebot sehr übersichtlich. Die Oystercard macht es auch sehr einfach, sich zu bewegen. Guthaben auf die Karte laden, vor jeder Fahrt scannen, dann eine beliebige Strecke fahren und dann wieder scannen. Der nötige Betrag wird schnell und einfach vom Guthaben abgebucht.

Zum anderen stellt sich in einer fremden Stadt immer die Frage: wie weit und wie schnell kommt man zu Fuss vorwärts? Auch das haben wir gestern ausgetestet. Wir sind gemütlich der Themse entlang spaziert. Begonnen haben wir bei der Towerbridge, geschafft haben wir es bis zum Big Ben. Natürlich mit vielen Stopps und Entdeckungen. Am späteren Nachmittag und beim Eindunkeln eine sehr empfehlenswerte Route mit vielen tollen Views, entspannten Bars und geselligen Leuten. Ideal für einen ersten Eindruck.

Tipp des Tages: auch in Zeiten von Google Maps, Tripadvisor und ähnlichen Apps – für die schnelle Übersicht hilft doch immer noch der gute alte faltbare Stadtplan auf Papier.

3 Kommentare
  1. Stefania Furlan
    Stefania Furlan says:

    Viel Spass! Ich kann das East End Quartier (Banglatown) empfehlen. Die Gentrifizierung ist zwar schon voll im Gang aber trotzdem hat es noch viele Stoffläden von Asiaten und Afrikaner. Auch viele Graffitis von u.a. Banksy. Ist alles sehr bunt und multikulti aber auch schon ziemlich hip.

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  2. Christoph Eckert
    Christoph Eckert says:

    Tolle Bilder Roman 😎😎
    Für mich auch immer ein „must“ in London ist dss kulinarische Eintauchen ins indisch/bangladeschisch/pakistanische Viertel rund um Bricklane 😀😀

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