Flüssiger Verkehr

Wie immer in fremden Ländern braucht es einige Zeit, bis man sich im Auto wohl fühlt und die hiesigen Eigenheiten des Verkehrs durchschaut hat.
In Argentinien ist das ziemlich easy. Rechtsverkehr, alles sehr relaxt und das Ganze sehr übersichtlich, da überland nicht viele Autos unterwegs sind. Einzig die Strassen sind ab und zu etwas schmal und manchmal steht ein Pferd oder ein Rind im Weg.
Etwas kniffliger ist es in den grösseren Städten. Die sind oft quadratisch angelegt und haben viele Einbahnstrassen. Diese werden kreativ in ihrer ganzen Breite genutzt und müssen auch noch eine Parkreihe und ab und zu eine IchGehSchnellKaffeeTrinkenUndSchalteMalDieWarnlichterEin-Reihe beherbergen. Ach ja, und Velofahrer und Fussgänger sollte man auch im Auge haben. Vollends lustig wirds dann an den Kreuzungen, wo das alles zusammenkommt, also so etwa alle 100 Meter. Da es keine offensichtliche Vortrittsregelung gibt, pirscht man sich selbstbewusst und quert locker-flockig mit erhobenem Haupte die Kreuzung. Nur das europäische Weichbrötchen zuckt im letzten Moment auf die Bremse und hält an. Man ist ja schliesslich Gast.

PS. Auch noch zum Thema „Verkehr“. In der Pampa fast nie Handy-Empfang, aber bisher in fast jedem Cafe und Hotel Super-WLAN. Ein Paradies zum Bloggen.

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